An der kommenden Gemeinderatssitzung vom Montag, 24. November, wird ein wichtiges Postulat der Mitte Wädenswil behandelt:
«Raum für Visionen: Potenzial für die raumplanerische Weiterentwicklung nutzen».
Wir fordern den Stadtrat auf zu prüfen, wie die Stadt die Liegenschaft des Schützenhuus in der Au erwerben kann, um dort eine innovative, vielfältige und nachhaltige Nutzung zu ermöglichen.
Warum das wichtig ist:
Das Schützenhuus ist seit über 34 Jahren ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Hintergrund. Mit der geplanten Schliessung Ende 2025 geht der Au ein zentraler sozialer Treffpunkt verloren. Das ist ein Einschnitt für das gesellschaftliche und vereinsbasierte Leben des Ortsteils.
Direkt nebenan gehört der Stadt bereits das Grundstück des heutigen Parkplatzes. Gemeinsam bilden die beiden Flächen eine wertvolle Einheit, die sich ideal für eine langfristige, koordinierte Weiterentwicklung eignet. Genau hier liegt die Chance: Wenn die Stadt früh genug handelt, bleibt Gestaltungsspielraum für eine sinnvolle Lösung.
Unsere Vision:
Es gibt viele Möglichkeiten, wie dieser Ort in Zukunft aussehen könnte:
-
Neuer Wohnraum, der langfristig der Bevölkerung zugutekommt
-
Ein neuer Treffpunkt für die Au, vielleicht sogar mit kleinem Gastrobetrieb
-
Räume für Vereine, Quartierleben und Gemeinschaft
-
Innovative Nutzungen in Zusammenarbeit mit einer Baugenossenschaft oder im Baurecht
Zentral ist für uns: Die heutigen sozialen Funktionen des Schützenhuus sollen erhalten bleiben – einfach in neuer Form.
Finanzierung ist möglich
Die Stadt verfügt dank der vom Volk angenommenen Initiative «Günstiger Wohnraum für Familien» (eingebracht von der damaligen CVP) über 3 Millionen Franken, die genau für solche Zwecke eingesetzt werden können. Damit besteht eine reale Chance, die Liegenschaft zu sichern und sinnvoll weiterzuentwickeln.
Gemeinsam für die Au
Wir danken dem Stadtrat für die Prüfung des Postulates.
Eingereicht wurde es gemeinsam von den Fraktionen der Mitte, GLP, GP und SP-EVP.
Die Zürichsee-Zeitung hat das Thema in einem redaktionellen Bericht aufgenommen (Bild). Herzlichen Dank!